Natias Neutert

 
 


„Das Wunder und das Bare,“ so der Titel einer seiner Gelegenheitsglossen für DIE ZEIT. Und unter diesem Motto hat sich Natias Neutert nun wieder auf eine ausgedehnte Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz begeben, die ihn an rund hundert Stationen führen wird.

Mit seinen sprachspielerisch virtuosen und eigensinnigen Gedichten, Songs und Glossen bietet er einen tiefen Einblick in die Wunderkammer der Dichtkunst.

In einer rasanten Mixtur aus Rezitation, philosophischem Beiseitesprechen, Bluesgesang, Stegreifgaukelei und entfesseltem Tanzritual, lässt er Gedichte und Geschichten zu einem geradezu körperlich greifbaren Vergnügen werden. Kein Wunder daher, dass Robert Gernhardt, längst einer unserer modernen Klassiker, ihm seinerzeit folgende Grußadresse gewidmet hat:    


"Ich sag’s Dir ohne Spott und Hohn,
mach nur weiter so mein Sohn!"


Und genau das tut Neutert: Sei es ein Literatur-Café, die Beletage eines städtischen Theaters, das offene Gelände eines internationalen Kultur-Festivals oder die Kasematte eines Poetry Slam — all diese ‚Zeit-Räume’ pflegt er auf geistreiche Weise in das zu verwandeln, was Philosophen und Dichter gern das ‚Haus der Sprache’ nennen.

 

Das Wunder und das Bare

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